20: Sammlungsgut
20/5
Laufzeit: 1900ff
Einheiten: 613 Hefte (von 98 Antiquariaten) (1.1.2004)
Umfang: derzeit 5,5 lfd. m.
Form: Kataloge, Listen
Findmittel: Findliste [pdf]
wachsender Bestand
In einem kontinuierlich wachsenden Bestand werden
Antiquariatskataloge gesammelt, die sich hauptsächlich oder
in speziellen Rubriken mit Themen der Parapsychologie oder
Grenzgebieten der Psychologie befassen (oft als "Occulta"
geführt). Es liegen in unterschiedlichem Maße
vollständige Katalogreihen und -listen oder auch
Einzelexemplare von derzeit rund 100 Anbietern des In- und
Auslandes vor. Zahlreiche dieser Antiquariate bestehen heute
schon nicht mehr. Antiquariatskataloge sind als Quellen
literatur- und kulturgeschichtlicher Forschung, aber auch als
Spiegelbild eines im 20. Jahrhundert immer mehr aufblühenden
(Buch) Marktes mit entsprechenden Titeln zu sehen.
20/8
Sammlung Belegexemplare Archiv
Laufzeit: 1999-2011
Einheiten: derzeit 56
Umfang: 1,0 lfd. m.
Form: Ausstellungskataloge, Bücher, Sonderdrucke, Kopien, Ausdrucke
Findmittel: Findliste [pdf]
wachsender Bestand
Die Sammlung enthält Belegexemplare externer Autorinnen
und Autoren, die mit Material aus dem IGPP-Archiv gearbeitet und
dieses für ihre Publikationen verwendet haben (außer universitäre Abschlussarbeiten,
siehe 40/1).
20/9
Ungedruckte Manuskripte, Aufzeichnungen und Berichte
Laufzeit: 1923-1997
Umfang: 3,5 lfd. m. (400 Einheiten)
Form: Manuskripte, Typoskripte, Kopien
Findmittel: Findliste
geschlossener Bestand
Ein eigener Sammlungsbestand umfasst eine große Anzahl
ungedruckter Manuskripte und Typoskripte, Aufzeichnungen und
Berichte. Es handelt sich sowohl um Originale, teilweise in
handschriftlicher Form, als auch um Kopien von (nicht im Archiv
vorhandenen) Schriften. Die Sammlung ist ausgesprochen heterogen.
Die Bandbreite reicht von dezidiert wissenschaftlichen
Ausarbeitungen bis hin zu handschriftlichen Texten von
Einzelpersonen. Entsprechend vielfältig ist das
Themenspektrum, das viele Bereiche der Grenzgebiete der
Psychologie sowie der Parapsychologie berührt. Die
AutorInnen kommen dabei aus den unterschiedlichsten Kontexten. In
zahlreichen Fällen handelt es sich um die Aufzeichnungen von
Privatpersonen und Nichtwissenschaftlern, die parapsychologische
Themen behandeln oder eigene Erfahrungen schildern.
Offenslichtlich wurden viele dieser Unterlagen unaufgefordert an
das IGPP geschickt. Die Sammlung verweist somit vor allem auf den
Bereich einer eher individuell-privatistischen Rezeption der
Parapsychologie bzw. psychologischer Grenzgebiete.
20/13
Laufzeit: 1912-1987
Umfang: rund 350 Titel (0,35 lfd. m.)
Form: Exzerpte, Manuskripte, Kopien, Papers, Presseartikel
Findmittel: alphabetische Ordnung
geschlossener Bestand
Diese Literatursammlung im Umfang von rund 350 Titeln ist eine
Schenkung des Psychologen Johann-Georg Raben, die zwischen den
Jahren 2004 und 2011 erfolgt ist.
Es liegen einfache Kopien, Exzerpte, Presseartikel, einzelne
Zeitschriftenhefte sowie papers und preprints in deutscher und
englischer Sprache vor. Der Zeitraum umfasst die Jahre 1912-1987,
wobei der absolute Schwerpunkt der Texte auf den 1970er Jahren
liegt. Johann-Georg Raben war u.a. von 1979-1982 Assistent des
Primärtherapeuten Albert Görres an der TU München
und hat sich verstärkt mit Themen wie Primärtherapie,
Urschreitherapie und Transpersonale Psychologie sowie mit Autoren
wie Albert Görres oder Arthur Janov beschäftigt. 1983
hat Raben eine Dissertation über "Wilhelm Swartleys
Integrative Primärtherapie" vorgelegt, 1990 folgte eine
"Bibliographie zur Primärtherapie, pränatalen
Psychologie und transpersonalen Psychologie". Diese Themen werden
auch durch die nunmehr vorliegende Sammlung abgedeckt, die
offensichtlich die Grundlage für Dissertation und
Bibliographie darstellte. Teile einer ebenfalls überlassenen
Bücher- und Zeitschriftensammlung wurden der IGPP-Bibliothek
übergeben.
20/23
Laufzeit: 1995-1998
Einheiten: 6
Umfang: 1 lfdm.
Form: Sammlungsgut
Findmittel: Findliste
geschlossener Bestand
Bei der vorliegenden Sammlung handelt es sich um das grundlegende
Erhebungsmaterial eines von Prof. Dr. Johannes Mischo betreuten
und von Dipl.-Psych. Wolfgang Fach von Mai 1995 bis September
1998 durchgeführten IGPP-Projektes zum Thema "Anbieter auf dem
Psychomarkt". In dieser Studie wurden das Angebot und die Anbieter
der so genannten Psycho- bzw. New-Age-Szene in den drei Städten Berlin,
Frankfurt und Freiburg untersucht. Die im Zuge der Untersuchung
eingeholten und gesammelten Anzeigen, Faltblätter, Flyer, Prospekte
und sonstigen Werbematerialien der verschiedenen Anbitger dienten
ursprünglich zur Gewinnung von Anbieteradressen sowie zur Entwicklung
der für die Studie eingesetzten Fragebögen. Die Materialien ermöglichen
einen exemplarischen Blick auf die Arbeits- und Werbestrategien der
untersuchten Szene.


