Praxis und Problematik der Kriminaltelepathie vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute

Kooperationsprojekt der Abteilungen „Empirische Kultur- und Sozialforschung“ und „Historische Studien“ (mit externen Kooperationspartnern)

Ziel des Projekts ist die historische und phänomenologische Rekonstruktion der Konfrontation und Kooperation von Kriminaltelepathen und anderen Medien mit den Strafverfolgungsbehörden in Deutschland vom Ende des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.

Das von der Abteilung "Historische Studien" durchgeführte erste Teilprojekt untersucht die historischen Entwicklungslinien der Praxis der Kriminaltelepathie seit etwa 1890 bis 1990.

Im von der Abteilung "Empirische Kultur- und Sozialforschung" organisierten zweite Teilprojekt geht es um die Rekonstruktion aktueller Fälle der Zusammenarbeit zwischen Medien und Strafverfolgungsbehörden sowie um die öffentliche Wahrnehmung der Rolle von Kriminaltelepathen bei der Verbrechensaufklärung. In einer ersten Projektphase soll gemeinsam mit externen Kooperationspartnern jeweils ein exemplarischer Fall untersucht werden. Die Befunde der beiden exemplarischen Studien sollen als Ausgangspunkt für weitere Falluntersuchungen in späteren Projektphasen dienen.

Projektleitung: M. Schetsche / E. Bauer (mit externen Kooperationspartnern)

Koordination Teilprojekt 1: U. Schellinger

Koordination Teilprojekt 2: M. Schetsche


Veröffentlichungen:

Michael Schetsche, Uwe Schellinger (2008): ‚Psychic detectives’ auch in Deutschland? Hellseher und polizeiliche Ermittlungsarbeit. In: Die Kriminalpolizei 25 (4), S. 142-146.

© 2007 IGPP  (impressum) Stand: 29.7.2008