Empirische Kultur-und Sozialforschung
Inhaltliche und methodische Ausrichtung
Die im Mai 2002 eingerichtete Abteilung "Empirische Kultur- und Sozialforschung" des IGPP untersucht (1) außergewöhnliche individuelle und kollektive Erfahrungen, esoterische, okkulte und magische Handlungspraxen sowie alternative Glaubenssysteme; (2) individuelle, soziale und staatliche Reaktionen auf außergewöhnliche Erfahrungen, Alltagspraxen und alternative Glaubenssysteme; (3) die öffentliche Thematisierung paranormaler Erfahrungen und außergewöhnlicher Ereignisse sowie die Verbreitung parapsychologischer und esoterischer Deutungen in Massen- und Netzwerkmedien; (4) die Entstehung und soziale Organisation esoterischer, okkulter und religiöser Gruppen, Szenen, Subkulturen.
Die Abteilung arbeitet interdisziplinär. Sie
bedient sich eines weiten Spektrums sozial- und
kulturwissenschaftlicher Forschungsmethoden. Die
Vorgehensweise reicht dabei - je nach
Untersuchungsgegenstand, Fragestellung und
Erkenntnisstand - von phänomenologischen über
hypothesentestende bis hin zu theoriebildenden
Forschungsstrategien. Um die Ergebnisoffenheit der
eigenen empirischen Forschung sicherzustellen, folgt die
Arbeit mit Bedacht dem Prinzip paradigmatischer
Offenheit.


